Wir und das Bier: Amerikanischer Traum von Hopper Bräu

Unsere auf einem Boston-Pub-Crawl entzündete Leidenschaft für Craft Beers inspirierte uns zu einer Führung und einem Tasting bei Hopper Bräu, der kleinen agilen Startup-Brauerei im Westen Hamburgs. Dort verkosteten wir unser heutiges Bier: Das IPA Amerikanischer Traum.

Die Vielfalt der Biere im Zuge des Craft Beer-Hypes sollte uns auch mal mit einer Gose, einem Kräusen, einem Weizen oder einem Lager beschäftigen. Wir landen bisher doch meist beim Pale Ale oder IPA. Die erste Begegnung in Boston und die Begeisterung für die Hopfenvielfalt waren wohl sehr prägend.

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Schon beim Öffnen der Flasche strömt uns eine Welle von Ananas-Duft entgegen. Diese hält sich auch im Glas und wandelt sich im Laufe von Minuten in ein facettenreiches Bouquet exotischer Früchte.

Der Amerikanische Traum überrascht durch einen beständigen Schaum. Er haftet auch deutlich am Glas und lässt tatsächlich auch nach Minuten nur minimal nach. Er lässt sich durch leichtes Schwenken auch gleich wieder herstellen.

Angekündigt als bernsteinfarben erweist sich das IPA vielmehr als trüb-rötlich. Es handelt sich hier höchstens um eine bernsteinartige Brillanz.

Der erste Schluck bestätigt den Eindruck des ananassigen

Bouquets. Was auffällt ist, dass der Geschmack sich wunderbar lange im Mund hält, nachdem der Schluck längst den Gaumen passiert hat. Der Amerikanische Traum wandelt auch sein Aroma mit der Zeit, behält seine exotische Frische bis zum letzten Schluck.

Dieses Bier kann man nur loben. Es ist ein rundum gelungen. Dabei hat es keine markanten Ecken und Kanten aber trotzdem Charakter. Nur die Beschreibung auf dem Etikett (Aroma von Pinie und Harzen sowie die Bernsteinfarbe) entspricht nicht unseren Eindrücken.

Die Bier-Daten:

  • Bier: Amerikanischer Traum
  • Brauerei: Hopper Bräu, Hamburg
  • Alkoholgehalt:  6,5% vol.
  • IBU: 60
  • Hopfen: Centennial, Chinook, Cascade, Mosaic
  • Flaschengröße: 0,33l
  • Abgefüllt: ungenannt (Kaufdatum 01.09.2017)
  • MHD: 03/2018
  • Verkaufspreis: ca. 2,40 Euro
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Über gordians

Wintermud ist eine Verballhornung aus meinem Stadtteil Winterhude und "Wintermute" von Neuromancer. Ein tiefer Sinn liegt nicht darin.
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